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Anne-Claire Jouvray

Anne-Claire Thibaut-Jouvray ist eine französische Comic-Koloristin und Drehbuchautorin, die 1971 in Dijon (Burgund) geboren wurde. Sie kam schon früh mit Comics in Berührung, studierte zunächst allerdings Architektur, bevor sie sich an der École supérieure des arts décoratifs in Straßburg dem Design zuwandte. Ihr Einstieg in die Welt der Comics erfolgte Anfang der 2000er Jahre fast zufällig als ihr Mann, der Zeichner Jérôme Jouvray, mit der Fertigstellung des ersten Bandes von „La Région“ in Verzug geriet. Sie bot ihm an, bei der Fertigstellung der Kolorierung der letzten Seiten zu helfen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Anne-Claire Thibaut-Jouvray zu einer anerkannten Koloristin, die für Verlage in Frankreich, der Schweiz und Belgien tätig ist und mit zahlreichen Autoren zusammenarbeitete.

Olivier Jouvray

Olivier Jouvray, geboren 1970 in Oyonnax, ist der große Bruder von Jérôme Jouvray, der erst durch diesen nach diversen Erfahrungen in der Kreativbranche - u.a. entwickelte er Multimedia-Projekte - zum Comic fand. Ihre erste Zusammenarbeit machte ihn 2002 in Frankreich als Szenaristen schlagartig bekannt: Lincoln. In Deutschland kennt man ihn für seine vielgelobte Moby-Dick-Adaption (erschienen bei Splitter).

Georges Bess

Georges Bess gilt als Lieblingszeichner von Jodorowsky (u.a. bei Juan Solo, Der weiße Lama). Seine Karriere begann in Schweden in den frühen 1970ern, wo er sich besonders als Zeichner für das dortige MAD-Magazin einen Namen machte. In den 80ern kehrte er Europa den Rücken und reiste viel, u.a. nach Tibet, von wo ihn Jodo zurückholen sollte. Seitdem lebt und arbeitet der weltoffene Franzose wieder in seiner Heimat.

Henri Reculé

Henri Reculé wurde 1970 in Chile geboren. Als er 14 war, siedelte seine Familie nach Belgien über, wo seine Liebe zum Comic begann. Nach dem Studium an der berühmten Comic-Akademie Saint-Luc veröffentlicht er seit den 1990ern Album auf Album, am Liebsten im Tandem mit Stephen Desberg.

Pascal Regnauld

Seit 1995 arbeitet der 1961 geborene französische Zeichner Pascal Regnauld als Assistent von Benoît Sokal an dessen Comic-Kultserie Canardo mit. Schon in der Schule zeichnete er unentwegt. Dass er später als Grafiker in einer Werbeagentur landete, ist also kein Wunder - dass Sokal ihn entdeckte hingegen ein Glücksfall.

Eric Giacometti

Eric Giacometti, der Szenarist der Serie Largo Winch nach dem Abschied von Jean Van Hamme, ist Journalist und Sachbuch-Autor. Einem größerem Publikum bekannt wurde er jedoch als Krimiautor. Gemeinsam mit Jacques Ravenne, einem Freimaurer, der unter diesem Pseudonym schreibt, veröffentlichte Giacometti bereits drei Verschwörungs-Thriller um den Ermittler Antoine Marcas, der ebenfalls Freimaurer ist.

Jean-Paul Krassinsky

Jean-Paul Krassinsky ist 1972 in Tegernsee geboren. Er studierte Kunstgeschichte an der Sorbonne und Werbung an der Akademie Estienne. Zunächst illustriert er Rollenspiele und Buchcover, dann fertigt er Storyboards für die Werbung. Jugendbücher folgen sowie ein erster Affen-Comic im Verlag Dargaud. Weitere Arbeiten im Bereich Satire und Erotik folgen. Krassinsky lebt und arbeitet in Paris.

Néjib

Néjib, 1976 in Tunesien geboren. Er studierte Grafik an der École des Arts Décoratifs in Paris. Ab 2000 arbeitete er als Grafiker für die französische Verlagsgruppe Gallimard. Dort erschien 2010 sein erstes Werk, ein illustriertes Kinderbuch. Seine erste Comic-Veröffentlichung Haddon Hall - Quand David inventa Bowie erzählt die Jugendjahre des Musikers David Bowie im Hippie-London der 1960er-Jahre nach. Zeitweise hatte Néjib die grafische Leitung im Verlag Casterman.

Sylvain Runberg

Sylvain Runberg, 1971 geboren, lebt abwechselnd in Stockholm, Paris und der Provence. Er ist studierter Künstler und Politikwissenschaftler. Bevor er mit dem Schreiben begann, betreute er als Redakteur bei Humanoides Associés u.a. Moebius und Enki Bilal. Unter anderem adaptierte er Stieg Larssons Trilogie Millenium für den Comicmarkt.

Stéphane Oiry

Stéphane Oiry, 1970 in Nantes geboren, studierte Architektur, lebte dann zwei Jahre in London, um schließlich 1998 nach Frankreich zurückzukehren und für den Animationsfilm zu arbeiten. Parallel beginnt er für Comics zu zeichnen - der Anfang seiner Zusammenarbeit mit diversen Szenaristen, darunter auch Lewis Trondheim.

Lewis Trondheim

Lewis Trondheim, Jg. 1964, experimentierte schon als Grafikstudent mit den Konventionen des Comics. Seit Anfang der 1990er erscheinen seine Bücher bei den größten Verlagen seiner Heimat Frankreich und sind bis heute Spiegel seiner Kreativität. Seine deutschen Verlage bisher: Reprodukt, Salleck Publications und mit Maggy Garrisson und Karmela Krimm auch Schreiber und Leser.