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François Ravard

Die Nestor-Burma-Serie bekommt Zuwachs: Der neue, 1981 in der Normandie geborene Zeichner heißt François Ravard und ist kein Unbekannter in der heimischen Comic-Szene. In Rennes ging er zur Schule und studierte Infografik bis 2001. 2006 veröffentlichte er zusammen mit Loïc Dauvillier sein erstes Album im Verlag Carabas.

Zelba

Zelba (Wiebke Petersen) wurde 1973 in Aachen geboren, wohnt und arbeitet aber seit 1998 in Saint-Étienne, wo sie sich nach einem Grafikdesign-Studium niederließ. In Frankreich hat sie sich mit ihren Jugendbüchern und Comics bereits einen Namen gemacht. Im selben Boot ist ihre erste Veröffentlichung in ihrer deutschen Muttersprache.

Ralph Meyer

Ralph Meyer, geboren 1971 in Paris, studierte in Saint-Luc und begann 1996 die Zusammenarbeit mit Philippe Tome. Dann folgten zwei Projekte mit dem Szenaristen Fabien Vehlmann, bevor er 2008 mit Xavier Dorison Band 1 von XIII Mystery vorlegte. Bei Splitter erschien von den beiden ab 2015 die Serie Undertaker.

Zep

Zep, 1967 in der Schweiz geboren, schloss ein Studium an der Kunsthochschule von Genf mit Diplom ab, bevor er als Comic-Künstler so richtig durchstartete: Mit seiner Figur Titeuf, die er 1992 erfand, landete er mit mittlerweile über 12 Millionen verkauften Bänden einen Megaerfolg.

Reed Waller

Reed Waller (geb. 1949) hatte als Zeichner und Schöpfer von Omaha nicht nur zu kämpfen mit rechtlichen und vertrieblichen Widerständen in den prüden USA der späten 1970er und 1980er, was ihn früh für andere freie Künstler (u. a. Terry Moore) zum Idol machte. Schon nach wenigen Seiten erfasste den Furry-Fan Waller eine Schreibblockade, sodass die befreundete Texterin Kate Worley übernahm... Es folgte ein Meilenstein des Underground-Comics.

Kate Worley

Kate Worley (1958 - 2004) war eine US-Comic- Szenaristin und Radiomacherin. Überregionale Bekanntheit erlangte sie durch ihren Adult-Comic-Strip Omaha sowie ihre Teilhabe am SciFi- Comedy-Radioformat „Shockwave Radio Theater„, welches 28 Jahre lief. Sie starb 2004 im Alter von nur 46 Jahren an Krebs. Ihr Ehemann Jim Vance, ebenfalls Comic-Autor, führte Omaha in der Folge anhand ihrer Notizen zu Ende.

Étienne Willem

Étienne Willem ist 1972 in Charleroi geboren. Er studierte in Lüttich Geschichte. Dann arbeitete er als Leiter der Storyboard-Sektion im Animationsstudio 352 in Luxemburg. Im Verlag Paquet veröffentlichte er mehrere Alben, darunter eine im Mittelalter angesiedelte Tierserie.

Caribu Marley

Garon Tsuchiya,1947 - 2018, besser bekannt als Caribu Marley, feierte 1979 erste Erfolge als Manga-Autor und traf direkt auf die großen Zeichner-Talente seiner Generation, darunter der gleichaltrige Jiro Taniguchi, mit dem er neben Blue Fighter auch Knuckle Wars und Live! Odyssey herausbrachte. Sein bekanntester Manga Old Boy wurde 2003 verfilmt und erfuhr 2013 sogar eine Hollywood-Adaption durch Spike Lee.

Luc Jacamon

Luc Jacamon konnte sich als Zeichner bereits 1986 über eine Auszeichnung durch das Festival in Angoulême freuen, es sollte aber bis 1998 dauern, bis es auch zum kommerziellen Durchbruch kam - die Geburtsstunde des Killers, für den sich später auch Hollywood interessierte. Zuletzt erschien von ihm die Mittelalterserie La Religion zusammen mit Benjamin Legrand.

Jef

Jef ist Autodidakt. Gleich nach dem Wehrdienst zeichnete er eine Fantasy-Trilogie und beteiligte sich an dem Gemeinschaftsprojekt Requiem Tenebrae. Nach einem Ausflug in die Welt des Films und der Musik kehrte er zum Comic zurück. In Deutschland sind seine Comics mit Thriller-Schwerpunkt im Splitter Verlag, u. a. mit Szenarios von Matz oder Walter Hill, sowie zuletzt bei s&l erschienen.

Raúl Anisa Arsís Raule

Raule, 1971 geboren, gewann mit 18 einen Comic-Wettbewerb in seiner Heimatstadt Barcelona und stürzte sich danach ganz auf die 9. Kunst. Mit der Zeit entwickelte er sich mehr und mehr zum Szenaristen, wobei er sich sowohl im Manga (u.a. Otaku für Norma) als auch im Comic (u.a. Jazz Maynard) Zuhause fühlt. Sein erster Comic mit Berthet ist die bisher auch persönlichste Arbeit des produktiven Katalanen.