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Chris De Metter

Chris De Metter, geboren 1968 in Paris, arbeitete zunächst für ein Rock-Magazin und veröffentlichte seinen ersten Comic, Emma, im Jahr 2000. In den darauf folgenden Alben erweiterte er sein grafisches Universum: Dusk, Le Curé und Swinging London. 2004 erhielt er zusammen mit Catel den Publikumspreis in Angoulême für das beste Album: Le Sang des Valentines (Casterman). Seine neueren Arbeiten, zum Beispiel L'Oeil dans la tombe und Shutter Island bezeugen seine Liebe zu Krimis.

Emmanuel Moynot

Emmanuel Moynot ist 1960 in Paris geboren. Erste Arbeiten erschienen in renommierten Zeitschriften, der Durchbruch kommt mit den Alben L'enfer du jour (1983) und Le temps des bombes (1992-1994). Seit Mitte der 1990er-Jahre bringt er jährlich mindestens ein Album heraus. Krimi-Stoffe haben es Moynot, der gelegentlich auch als Straßenmusiker unterwegs ist, besonders angetan.

Léo Malet

Léo Malet (1909-1996) ging nach der Lehre zum Bankangestellten 1925 als Waise nach Paris. Dort war er Clochard, Chansonnier im Kabarett Vache Enragée und begann zu schreiben. Er war Filmstatist, Herausgeber einer Modezeitschrift und Ghostwriter eines analphabetischen Erpressers. 1940 / '41 war er im Stalag X-B bei Sandbostel interniert.

Marc Malès

Marc Malès studierte Kunst in Paris und trat dann in die Werbeagentur von Jijés Sohn Benoit Gillain ein. Gleichzeitig begann er, Comics zu zeichnen. Im Verlag Glénat arbeitete er an der Reihe BD Noires mit, 1985 startete er mit Corteggiani De Silence et de Sang (Blut und Schweigen), eine Mafia-Geschichte. Zusammen mit dem Szenaristen Jean Dufaux schuf er grafische Biografien, z.B. von Hemingway und Dashiell Hammett. Im Verlag Bayard veröffentlichte er mehrere Umsetzungen von Romanen, z.B. Tom Sawyer von Mark Twain, Der Goldkäfer von Edgar Allan Poe. Im Verlag Les Humanos erschien seine bemerkenswerte Graphic novel L'autre laideur, l'autre folie über den US-Radiostar Lloyd Goodman, der mit einer verführerisch schönen Stimme gesegnet, ansonsten jedoch von abstoßender Hässlichkeit ist.

Dennis Lehane

Dennis Lehane wurde 1994 schlagartig berühmt mit seinem Erstling A Drink Before the War, deutsch: Streng vertraulich, für den er den Shamus Award bekam. Es ist der erste Thriller in der Reihe um die Bostoner Privatdetektive Patrick Kenzie und Angie Gennaro. Auch Mystic River, deutsch: Spur der Wölfe wurde verfilmt mit Clint Eastwood. Nach dem Meisterwerk Shutter Island, verfilmt von Martin Scorsese, wandte er sich der Kurzgeschichte zu. Aus der atemberaubenden Erzählung Until Gwen wurde das gefeierte Bühnenstück Coronado. Dennis Lehane lebt in der Nähe von Boston.

Inio Asano

Inio Asano, geboren am 22. September 1980 in der Präfektur Ibaraki, Japan, studierte an der Tamagawa-Universität. 2000 gab er mit einer Kurzgeschichte in Big Comic Spirits sein Debüt als professioneller Comiczeichner. Daraufhin war er als Assistent bei dem Manga-Zeichner Shin Takahashi angestellt. 2001 gewann er mit einer anderen Kurzgeschichte den Nachwuchswettbewerb des Manga-Magazins Sunday Gene-X. Mit der Serie What a Wonderful World!, die er von 2002 bis 2004 ebenfalls in diesem Magazin veröffentlichte, wurde er über Japan hinaus berühmt. Für das Young Sunday-Magazin schuf er von 2005 bis 2006 die Serie Solanin, die inzwischen verfilmt wurde. Asanos Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Osamu Tezuka

Osamu Tezuka (1928 -1989) wird gern als die Antwort Japans auf Walt Disney bezeichnet. Sein Wirken in der Populärkultur der Manga und Zeichentrickfilme - Anime - war ebenso kreativ, einflussreich und lukrativ wie das des US-Kollegen. Wenn seine Figuren - zum Beispiel Astroboy oder der weiße Löwe Kimba - nicht so weltbekannt wurden wie Micky Maus, so lag das gewiss nicht an mangelnder Genialität oder fehlender Geschäftstüchtigkeit. Tezuka war mit seinem Studio einer der Gründerväter der weltumspannenden japanischen Zeichentrickindustrie, er prägte ihre Technik und ihren ästhetischen Kanon und schuf ein Imperium, das selbst Disney Inc. das Fürchten lehrte.

Renaud

Renaud Denauw wurde 1936 in Mouscron, Belgien, geboren. Er studierte in Saint-Luc Werbegrafik und Lithografie. 1975 begann er, für die Zeitschrift Spirou Comics zu zeichnen. Unter dem Pseudonym Sylvain publizierte er gleichzeitig die erotischen Abenteuer Merline. Später stößt er zu dem Magazin Tintin und dem Szenaristen Dufaux. Jessica Blandy wurde sein großer Erfolg.

Christophe Dabitch

Christophe Dabitch ist 1968 geboren und lebt in Bordeaux. Er studierte Literatur und war zunächst freier Journalist für Presse und Fernsehen. Er schrieb diverse Bücher, z.B. über die Kapuziner in Bordeaux. Für sein erstes Szenario der Serie Abdallahi, erhielt er sofort einen ersten Preis. Bei s&l erschien sein Monumentalwerk Jeronimus.

Jean-Denis Pendanx

Jean-Denis Pendanx ist 1966 geboren. Er lebt in Bordeaux. Nach dem Kunststudium beginnt er als Illustrator von Rollenspielen und von Kinderbüchern. 1991 erscheint sein erstes Album mit einem Szenario von Doug Headline. 1993 beginnt er die Serie Labyrinthes im Verlag Glénat, getextet von Dieter und Serge Le Tendre. Gleichzeitig arbeitet er an dem Zeichentrickfilm Corto Maltese mit.