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Als das Packeis aufbricht, wird das junge Inuit-Mädchen Ugsuralik von seiner Familie
getrennt. Die geschickte Jägerin muss auf sich allein gestellt überleben und besteht viele
Gefahren. Sie schließt sich einem fremden Clan an, wird jedoch nicht von allen akzeptiert. |
Adaption des gleichnamigen Buches von B. Cournut (ID-A 46/20). Die "ungewöhnliche,
poetisch erzählte, fantastische Geschichte" (schrieb M. Fix) über eine starke und souveräne
Frau, findet sich kongenial in dieser preisverdächtigen Graphic Novel wieder, deren
metaphorischem Zauber sich wohl kaum jemand entziehen kann. Dies ist den atmosphärisch
dichten Zeichnungen Jean-Paul Krassinskys zu verdanken (zul. ID-A 17/19), der die Panels
variantenreich in unterschiedlichen Größen geschickt mit dem Lauf der Handlung verwebt.
Neben den Mythen, Götterbildern und Gebräuchen der arktischen Völker wird auch vom
harten Überlebenskampf in dieser unwirtlichen Eis- und Schneelandschaft erzählt. Wer hierin
anfängt zu blättern, legt es nicht mehr aus der Hand. Neben "30 Tage in Grönland" (ID-A
49/21), worin es um den Alltag der Inuit in unserer Zeit geht.